Historie
Aus Marquardt Kuechen Wiki
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1 Die Einbauküche
Die zusammenhängende Möblierung des Küchenraumes einer Wohnung oder eines Hauses von Privathaushalten mit Küchenmöbeln und -geräten bezeichnen wir als Einbauküche.Die Einbauküche bietet durch die rationelle Gestaltung der Arbeitsabläufe und einer besseren Ausnutzung des zur Verfügung stehenden Raumes deutliche Vorteile zu den Möglichkeiten, die Einzelmöbel und -geräte bieten.
Im Baukastensystem werden die einzelnen Bestandteile der Einbauküche anhand innenarchitektonischer Hilfe so zusammengeführt, dass der bestehende Raum für den Nutzer optimal ausgenutzt wird. Bei dieser Planung spielen Ergonomie, Design, Lebensgewohnheiten aber auch finanzielle Kraft des Nutzers wichtige Rollen.
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2 Entwicklung bis heute
Von je her war die Küche der Mittelpunkt der Lebensgemeinschaften.Die ländliche Großfamilie, mit eigenem Haus und Hof, wo sowohl gearbeitet als auch gewohnt wurde, wie auch die Familie des Biedermeiers (1815 -1848) nutzte die Küche als Vorbereitungs-, Vorrats-, Zubereitungs-, Ess-, Kommunikationsbereich. Der häusliche Herd war Zentrum des Hauses.
In der Küche von damals wurde nicht nur, wie es heute meistens üblich ist, die tägliche Mahlzeit vorbereitet, sondern hier wurde gebacken, geschlachtet, Vorrat für den Winter geschaffen, geräuchert, gesponnen, gebuttert, geschrotet, Kinder erzogen, Haustiere gehalten und natürlich auch gespeist. Zur Küche gehörte Speisekammer und Keller, um die Vorratsprodukte, die von der Großmutter, der Frau des Hauses und der heranwachsenden Tochter selber hergestellt wurden, gut lagern zu können.
Die verschiedenen Generationen waren den Tag über mit diesen Arbeiten mehr oder weniger gemeinsam beschäftigt.
Mitte des 19. Jahrhunderts zog die Industriealisierung ein und es fand ein Wechsel von der Selbstversorgung zur Fremdversorgungsgesellschaft statt.
Die Industriearbeiter konnten sich nicht mehr an Haus und Hof binden, wechselten häufig die Arbeitsstätte, ließen ihre Familien auf dem Land zurück, zogen in die Stadt in kleine Wohngelegenheiten, die spartanisch ausgestattet waren. Diese Wohngelegenheiten wiesen wenig Komfort auf und waren den Ansprüchen einer Familie in keiner Weise gewachsen. Oftmals gab es weder Bad noch Küche und die hygienischen Zustände waren dadurch unmöglich.
Die ersten Wohnungsbaugesellschaften, bzw. Terraingesellschaften gründeten sich Ende des 19. Jahrhunderts. Große Flächen am Stadtrand und in der Nähe der Industriezentren wurden für Arbeitersiedlungen genutzt und es wurden Wohnungen für die Arbeiter gebaut.
Die Wohnsituationen entwickelten sich. Es gab Gemeinschaftsbäder, Gemeinschaftsküchen. Toiletten gab es auf jeder Etage und nach und nach erhielten die Wohnungen eigene Bäder, die man damals Naßzellen nannte, und eigene Küchen.
Die Familie blieb auf dem Land zurück, die Frau zog dann aber nach. Die Lebensform der Großfamilie war aufgrund der Wohnsituation in den Arbeitersiedlungen so nicht mehr möglich. Die Kleinfamilie entwickelte sich und ist eine Parallelerscheinung zur Industriealisierung.
Es gab die Kolonialwarenläden, die als Vorgänger der heutigen Supermärkte auch Waren des täglichen Bedarfs führten. Es gab Metzger und Bäcker. Somit war eine Selbstversorgung nicht mehr notwendig.
Der Eßtisch galt als Hindernis und bald befand sich kein Tisch mehr in der Küche. Dieser revolutionäre Akt stellte sich Jahrzehnte später als eine wohnpsychologische Katastrophe dar. Durch den Wegfall des Tisches verschwand die Möglichkeit der Muße, des Leerlaufs, der Kommunikation.
Der Küchenraum schrumpfte auf wenige Quadratmeter, wurde in den Wohnungen und Häusern weit entfernt vom Wohnbereich vorgesehen. Wohnen und Kochen wurde getrennt. Somit avancierte die Küche zum abgeschlossenen Zubereitungsraum, bei dem die Arbeitsabläufe rationalisiert wurden.
Die Hausfrau wurde innerhalb ihrer häuslichen Arbeiten isoliert. Mit der Arbeit in der Küche war die Frau nicht mehr im Zentrum der Familie, sondern wurde in eine Art Kleinwerkstatt verbannt.Die Küchenarbeit wurde ein Fertigungsprozess, der Arbeitsplatz wurde optimiert, es gab bessere mechanische und elektrische Ausstattung, die Industrie entwickelte Elektroherde, Eisschränke, Rührmaschinen.
1926 entwickelte die Architektin Margarete Schütte-Lihotzky für eine Arbeitersiedlung in Frankfurt eine Küche auf 6,5 m², die so gestaltet war, dass sich nur eine Person in ihr aufhalten konnte. Diese Kleinstküche war eine durchrationalisierte, minimalisierte Arbeitsstätte mit einer gangartigen Verkehrsfläche, mit Kochgeräten und Einbauschränken an den Längsseiten, einer Arbeitsfläche und einem Bügelbrett an der Stirnseite am Fenster. Als Oberfläche wurde unempfindliches, gestrichenes Buchenholz verwendet.
Diese Frankfurter Küche wurde innerhalb von vier Jahren in rund 10 000 Wohnungen eingebaut und 1930 in Schweden auf einer Ausstellung vorgestellt. Die Stockholmer Designer nahmen das Konzept begeistert auf. Die Frankfurter Küche wurde von ihnen kopiert und massentauglich gemacht. Als Baukastensystem konnte sich die Küche allen räumlichen Gegebenheiten anpassen und nach dem 2. Weltkrieg expandierte diese Küche weltweit.
Die Frankfurter Küche gilt als Prototyp und die klassische Einbauküche war geboren.
Dieser Küchentyp besteht bis heute und spiegelt den sozialen Aufstieg des Industriearbeiters zum Reihenhausbesitzer wieder.
Die monofunktionale Grundrissgestaltung von Küchenräumen in den Arbeitersiedlungen bedeutete eine grundsätzliche Abkehr von der Wohnküche. Die Möblierungen lehnten sich durchweg an die Frankfurter Küche an und aufgrund der Räumlichkeiten war eine abweichende Planung nahezu unmöglich.
Ab den fünfziger Jahren wurde das pflegeleichtere Material Resopal für Einbauküchen verwendet, das hitze- und fleckenresistenter als die bis zu dieser Zeit üblichen Holzoberflächen war.
3 Entwicklung heute
Eine Einbauküche wird heute, den vorhandenen Gegebenheiten und individuellen Wünschen ihrer Benutzer entsprechend, passgenau in den Raum eingeplant und eingebaut. Bereits im Vorfeld kann ein zwei- oder dreidimensionaler Küchenplan erstellt werden. Allerdings macht sich inzwischen wieder ein Trend zu Einzelmöbeln und -geräten in den Küchen bemerkbar.4 Marquardt Küchen - immer wieder neue Ideen
Nach dem Motto "Anders Küchen kaufen" entwickelt Marquardt Küchen immer wieder neue Ideen. So gab es Anfang 2000 ein Glashaus mit aufwendigen Maschinen und Werkzeugen, welche verglaste Fronten, Arbeitsplatten oder Panele herstellte.
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Ganz individuell können wir nach den Wünschen der Kunden, Geräteschrank oder jeden anderen Schrank mit einer Glasfront in Granitoptik versehen.
5 Tropftasse
Granit-Naturspüle mit Tropfrillen. Können Sie sich etwas Schöneres vorstellen, als eine Naturspüle in Ihrer massiven Granit-Arbeitsplatte? Aus dem vollen Granit wird die Abtropffläche gefräst. Dann der Spülenausschnitt mit modernsten CNC-Maschinen geschnitten und die Innenkanten poliert.
6 Nischenpaneel
Granit statt Fliesen - Nischenpaneele schützen die Wand hinter Ihrem Arbeitsbereich und können unterschiedlich hoch gewählt werden. Sie sind pflegeleicht wie Fliesen, zeigen aber dieselbe schöne Granitstruktur wie Ihre Arbeitsplatte und ergänzen so das einheitliche Design Ihrer Küche. Geformtes oder handgebrochenes Nischenpaneel - ganz nach Ihren Wünschen können wir fantastische Alternativen für den klassischen Fliesenspiegel schaffen. Ganz neu bei Marquardt Küchen - beleuchtete Nischenpaneele. Hierzu wird das Panell mit der gewünschten Granitsorte beklebt und von hinten beleuchtet.








